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Re: Drohende Schatten

Verfasst: So 31. Jan 2010, 22:28
von Maylara
Die Schamanin tat etwas, was man so vielleicht nicht von ihr erwartet hätte:

Mit einem deutlich hörbaren "Pff..." wandte sie sich ab und suchte sich am Tisch einen Platz, an dem sie sich niederlies.

Natürlich nicht, ohne ungehörte Kommentare in ihren nicht vorhandenen Bart zu brabbeln. Lediglich ein genuscheltes "sprich einfach" konnten die, welche nahe der Eule am Tisch saßen, vernehmen. Dann lehnte sie sich gemütlich zurück und hörte den folgenden Worten mit einer ausgesprochenen Gelassenheit zu.

Verfasst: So 31. Jan 2010, 22:28
von Anzeige

Re: Drohende Schatten

Verfasst: So 14. Feb 2010, 16:29
von Pelindur
Pelindur geht zum geht zu großen Tafel und lässt sich am Kopf jener in seinem Stuhl nieder. Letztendlich greift er zu seinem Krug, der sort schon eine Weile unangetastet stand und nimmt einen tiefen Schluck.

"Ragngajin, Ihr seid die frmedeste Seele hier, nicht völlig vertraut mit den hiesigen Traditionen. Sagt mir, was Ihr bisher über Asfalon gelert habt. Und ich fülle Euer Wissen dann mit unserer Kriegskunst....und der alten geschichte, die uns nun hier sitzen lässt."

Pelindur lehnt sich nach hinten, blickt mit ernster Miene zu dem Krieger

Re: Drohende Schatten

Verfasst: So 7. Mär 2010, 23:27
von Fhenirr/Ragnajin
Ragnajin räusperte sich, hoffentlich würde er seiner straffen gelehrten Ansichten von andererorts nun nichts falsches sagen.
"Es... wirkt auf mich, als sei der Krieg und der Kampf... also ich hörte nur davon... Auch eine zur Schau stellung. Man fängt nicht einfach an, mordet nicht Frauen und Kinder um die Moral zu schwächen und..." Er geriet ein wenig emotional ins wanken, was er verneinte, so hörte man ihm an, war ihm nicht nur Alptraum gewesen, er hatte es vielleicht gesehen. "treibt keine Demütigung mit den Toten." Der Mann benetzte die Lippen. "Die Schlachten sind wohl abgestimmt in irgend einer Form, man kämpft Soldat gegen Soldat, Feldherr gegen Feldherr und davor am Schreibtisch. Ich fand auch in den Erzählungen vom Schmied und in den wenigen Büchern keine Aufzeichungen über Magie in Schlachten, ich weiß es nicht. Ich muss gestehen, ich kan es mir nicht vorstellen, wie hier gekämpft wird, kommt es dazu. Aber ich habe das Gefühl, wir sind nicht genug gerüstet, wenn meine Vorstellungen mir einen Fein zeigen."

Er wollte Sir Pelindur nicht zu nahe treten und gleichsam in diesem Moment schämte er sich dessen was er hinter sich hatte

Re: Drohende Schatten

Verfasst: Do 6. Mai 2010, 15:39
von Pelindur
Pelindur nickt ernst

"Solche Greultaten kommen nur selten vor. Aber glaubt nicht, nur weil in Asfalon gewisse grundsätze der Ehre gelten, dass sich auch jeder daran hält und so etwas hier nicht geschehen könnte.

ich wollte aber auf etwas anderes hinaus. In Eurer Heimat hatten die jeweiligen herrscher vermutlich Armeen, stehende Heere, oder Söldner, nicht wahr?

Und um ehrlich zu sein, machen auch meine Gardisten keinen wahrlich fähigen eindruck auf Euch, wenngleich sie die Herzen am richtigen Fleck haben. Nun hier ist das anders. Asfalon besitzt so etwas wie ein dauerhaftes Heer nicht. und nur die reichsten, mächstigsten Fürsten unterhalten mehr als nur ein paar Soldaten. Ihr müsst verstehen, dass die Macht unseres Königs darin liegt, dass er seine Fürsten um sich schart, die wiederum seine Vasallen einberufen und so weiter bis zum letzten Ritter.

im Kriege werden dann sicher Milizen ausgehoben und Truppen aufgestellt, doch wiegesagt gescheit dies immer nur zu Kriegszeiten. Die eigentliche Stärke liegt bei uns Rittern unddas ist gut so, sind wir zu roße doch in der Lage, in Wotnirs Sinne in die Schlacht zu stürmen und unsere geringe Zahl durch Dornengebene Stärke mehr als nur aufzuwiegen.

Aber wie gesagt, reguläre Soldaten findet Ihr außer bei dem Hohen Adel nur wenige, eher Wachen und Garisten, wei bei mir. Wieso erkläre ich Euch dies? Um zu verstehen, was uns erwartet.

Es gab eine Zeit, als die meisten hier noch Kinder waren, da existierte Asfalon als Reich noch nicht, vielmehr waren die einzelnen Adelshäuser kleine Reiche für sich und lagen oft umeinander im zwist um Macht, Einfluss oder alter Zwiste. Als unser Gebieter die Lande einigte wurden viele dieser Konflikte beigelegt..aber einige ruhten scheinbar nur eine Weile."

Beendet seine Erklärung andieser Stele rechtabrupt, greift zu seinem Kelch udn trinkt einen Schluck. Er schaut durch die reihen, aber besonders zu Ragnajin, wartet offensichtlich auf eine Geste des Verstehens..oder auf Fragen.

Durch das ganze Gerede scheint sich Pelindur wieder einigermassen entspannt zu haben, wie so oft, wenn er eine Gelegenheit zur Selbstdarstellung bekommt.

Re: Drohende Schatten

Verfasst: Mo 7. Jun 2010, 19:54
von Lorion_Klingentanz
Einige Augenblicke später öffnet sich erneut die Tür zum Saal. Herein kommt ein junger Mann.
Nach seinem Aussehen zu urteilen, ist er schon sei mehreren Wochen unterwegs.
Kurz schaut er sich um, dan höt man ein murmeln was sich anhört wie. "Ich wusste doch das die Wachen nicht umsonst hier herumlaufen, nur komisch das niemand Anstalten gemacht hat mich aufzuhalten."
Er dreht sich um und macht anstalten den Saal wieder zu verlassen.

Re: Drohende Schatten

Verfasst: Mo 7. Jun 2010, 22:45
von Quendan
Quendan schaut zur Tür und runzelt die Stirn.
"Momentmal! Wie kommt ihr hier rein? Und wer seid ihr?", erhebt sich langsam und schaut den Fremden misstrauisch an.

Re: Drohende Schatten

Verfasst: Di 8. Jun 2010, 19:13
von Lorion_Klingentanz
Langsam dreht der fremde sich zu den an der Tafel sitzenden Personen um.
Verzeiht, mein Name ist Lorion. Ich suchte nur einen Platz an einem wärmenden Feuer, und die Wachen hielten mich nicht auf, also dachte ich es würde niemanden stören. mit diesen Worten verbeugt er sich knapp.
Jetzt sieht man auch das die Kleidung die er trägt, nicht aus dieser Gegend stammt, ebenso die Waffen die er trägt.

Re: Drohende Schatten

Verfasst: Mi 9. Jun 2010, 12:22
von Pelindur
Pelindur richtet finster gen des Neuankömmlings. Gerade war er ruhig geworden, doch nun zeichnen sich Zornesfalten auf der Stirn

"WACHEN ZU MIR!" ruft er aus und als die ersten Soldaten heringestürmt kommen, richtet er in kaltem Zorn seine Worte an sie "Wieso war das Tor geöffnet? Wie kann ein Fremder mitten in diese Burg marschieren und das in diesen Zeiten."

Auf das einsetzende Gestammel des Weibels hin, unterbricht Pelindur diesen. "Kümmert Euch sofort darum, dass diese Feste abgerieglt wird und untersucht alles. wer weiß, wer hier noch alles ein und ausgegangen ist. Und über Euer Versagen sprechen wir morgen"

Dabei ist sein Blick keine Sekunde von Lorion gewichen.

"Nun, Lorion, dann kommt doch an meinen Tisch. Niemand soll sagen, ich kenne keine Gastfreundschaft. Und erklärt mir doch bitte, wie häufig Ihr durch offene Burgtore spaziert."

Re: Drohende Schatten

Verfasst: Fr 11. Jun 2010, 00:22
von Lorion_Klingentanz
Während der Weibel mit hochrotem Kopf an ihm vorbeiläuft, geht Lorion auf die Tafel zu, sucht sich einen freien Stuhl und nimmt Platz.
Nachdem er sich gsetzt hat wirft er nocheinmal einen Blick in die Runde.
Seid mir gegrüßt edle Herren und Damen, mein Name ist Lorion Klingentanz. Ich komme aus der Grafschaft Greifenfels, oder besser gesagt aus den Wädern dort.
Nun richtet er den Blick wieder auf Pelindur.
Nun um eure Frage zu beantworten, nun lasst es mich so ausdrücken, es passiert mir nicht zum ersten mal. In den meisten fällen musste ich aber auch einige geschlossene Tore überwinden, versteht mich jetzt bitte nicht falsch, das soll nicht heißen das ich ein einbrecher bin.
Erlaubt mir eine Frage zu stellen. Wo befinde ich mich eigentlich?

Re: Drohende Schatten

Verfasst: Do 17. Jun 2010, 10:00
von Pelindur
"Greifenfels, soso"

murmelt der Lehnsherr dieses Landes und mustert den Neuankömmling argwöhnisch.

"Nun, Ihr seid in hier Weidenhall. Dies Lehen gehört zum Grafen aus den Hause Darkenhowe, dessen zweiter Spross ich bin.
Mein Name ist ist Sir Pelindur von Darkenhowe und Ihr seid nun Gast an meiner Tafel. Und immer noch wünsche eine erklärung für Euer...Eindringen in diese kleine Feste."

Pelindur spricht seine Worte mit dem mürrsiche, angespannten Gesicht, welches er in den letzten Monden viel zu oft aufgesetzt hat. Er steht immer noch und verschränkt seine Arme vor der Brust. Seien gerade Körperhaltung und sein breiter, fester Stand geben ihm mehr als nur den Hauch, herrsich zu sein. Und eines ist mehr als offensichtlich, seien Worte mögen freundlich sein, doch in ihm brodeld ein kaum verborgener Zorn.