Recken und Maiden zu Asfalon - Larp Interessengemeinschaft
In der Nähe eines Dorfes an einem Klaren See steht eine kleine Wehrmotte, deren einzelner steinernder Turm herausragt. Auf der anderen Seite des Sees zieht sich ein dichter Wald entlang, der aber nicht in dem Grün erstrahlt wie er sollte, sondern viel zu viel braune Flecken enthält.
Moment mal. Lorion ist nach Quendans worten aufgestanden, auch auf seiner Stirn zeichnet sich eine leichte Zornesfalte ab. Weder bin ich ein Bandit oder Dieb, noch bin ich ein Bastard. Mir wurde gesagt das meine Eltern mir dieses Schmuckstück hinterließen als sie sich zu den Elfen brachten. Die Sippe bei der ich aufwuchs wollte mir aber nichts dazu sagen. Zu meiner eigenen Sicherheit wie sie sagten, da wohl zu der Zeit als ich gebracht wurde ein Krieg in Greifenfels wütete.
Quendan hob skeptisch eine Augenbraue. "Ihr wollt mir also sagen, dass ihr ein Abkömmling der Familie Greifenfels seid?", Quendan setzte sich wieder auf seinen Platz.
Seit Sir Pelindurs Erklärung und dem eigenen unterbrochenen Versuch zu Antworten lauschte Ragnajin und besah das spektakel. Er empfand es nicht als allzu schlimm, dass der Fremde, der wenn er die Wahrheit sagte in die eigenen Reihen gehören musste den Raum betreten hatte auch wenn das Versagen der Wachen wirklich beschämend war. Er wechselte einen fragenden Blick mit Celia, hob die Brauen und griff dann nach seinem Krug um einen Schluck zu nehmen. Eigentlich hatte er immernoch nicht verstanden ~wieso~ der Krieg eigentlich ausbricht. Für ihn lag kein greifbares Ziel vor Augen, zumal er auch noch nicht davon hörte das die Ländereien übernommen werden sollten. Ein wenig verworren musterte er den Neuankömmling und lauschte den Ausführungen.
Nun, wenn ihr das so sagt, es sieht so aus. Vielleicht kennt ihr ja jemanden der dies bestätigen könnte. Auch Lorion nimmt wieder platz. Lasst es mich wissen, solltet ihr etwas herausfinden oder wenn ihr etwas im Sinn habt.
Quendan runzelte die Stirn. "Ich werde mich mal umhören... . Solange solltet ihr sicherheitshalber hier bei meinem Herren bleiben, wenn er es erwünscht."
"Wie ich schon sagte, Ihr genießt meine Gastfreundschaft und werdet das auch für eine Weile noch tun. Was Eure Herkunft ebtrifft, werden wir das zu einer späteren Stunde klären, denn nun gibt es anders zu besprechen.
Ragnajin, ich vermute, Ihr tragt immer noch Fragen mit Euch. Oder soll ich fortfahren und weiter berichten?"
"Ich denke, meine persönlichen Anliegen sollte nun nicht die Gesellschaft aufhalten und..." Er überlegte einen Moment die Antwort so gehoben es geht fort zu führen. Schließlich wollte er sich nicht mit einfacher Art blamieren. "es gibt einige helfende Hände was mein Einleben betrifft, so wird sich mit der Zeit alles klären bis es von nöten ist." Abschließend nickte er.