Recken und Maiden zu Asfalon - Larp Interessengemeinschaft
In der Nähe eines Dorfes an einem Klaren See steht eine kleine Wehrmotte, deren einzelner steinernder Turm herausragt. Auf der anderen Seite des Sees zieht sich ein dichter Wald entlang, der aber nicht in dem Grün erstrahlt wie er sollte, sondern viel zu viel braune Flecken enthält.
"Was dachtet ihr denn wie mein Geschmack wäre?" sie hakte nach, warum wußte sie nicht aber irgendwie wollte sie gerne wissen was er dachte."Und nein bitte sprecht nicht mit ihm darüber." sie sah auf zu ihrem Lehnsherrn natürlich, wer würde dies nicht tun. Aber kämpfen hatte sie ihn doch nur einmal wirklich gesehen, aber ein Mann seiner Größe hatte auch viel entscheidendere Dinge zutun. Oh sie würde Ragnajin gern ansehen in diesem Moment, sie mochte den Glanz seiner Augen wenn es langsam dunkel wurde.
"Mehr die Ecke, die sich nicht so oft wäscht." sagte er trocken. Sie erwartete sowieso blöde antworten, weshalb ihr nicht geben, wonach sie verlangte. "War nur Spaß..." murmelte er hinterher, es könnte doch gemein wirken, lieber nicht.
"Achja.. und was ist dann euer Geschmack? Mehr die Frau die euch die Augen blau haut als euch verliebt hineinzusehen?" zischte sie leise, was war denn verkehrt daran sich zu Jemandem hingezogen zu fühlen, der nicht in der obersten Schicht stand. Noch dazu war es eher die Kategorie Mann die ihrem Stand gerecht wurde, niemand von Adel würde sich einer Drude zuwenden. Langsam drehte sie sich nun doch um, blieb zwar liegen, bettete ihr Gesicht auf den ausgestreckten Fingern und sah zu ihm.
"Da hätte ich auch in den Frejingard Tempel gehen können, wenns so wäre." Er sah aus dem Fenster, dann als er das Stroh rascheln hörte wieder zu ihr. "Muss mich erstmal mögen, fang immer klein an." Diesen Satz meinte er ungemein ernst, gleichsam er seltsam anspruchslos klang.
Wie er so da saß. Sie wußte noch welchen Schreck es ihr den Magen getrieben hatte, als sie hörte er wäre von der Pest befallen. Keine Sekunde hatte sie gezögert als sie Jemanden suchten, der ihm beistehen würde. Auch wenn sie zu seiner Heilung nichts beitragen konnte, aber so hatte sie ihn doch bis auf den Moment in dem sie Sir Pelindur benachrichtigt und sich für das Ritual gefestigt hatte allein gelassen. Aber sie erinnerte sich auch, wie sie hinter seinem Rücken agiert hatte. Bei der festlichen Einladung zum Speisen, in einem ruhigen Gespräch mit Arnulf. In diesem Moment schämte sie sich und es war als könne man ihr dies am Gesicht ablesen. "Euch reicht es, wenn sie euch mag?"
Er zuckte mit den Achseln. "Darauf kann man aufbauen, auf ner Haarfarbe nicht, oder?" Der Mann ließ den Nacken kreisen, irgendwie war er geschlaucht, bis zum Vortag hatte er an der Hütte gezimmert und Tagelang kaum Pausen eingelegt, davor rief die Schmiede Tag für Tag mit Hammerschlägen Morgens nach ihm.
Sie senkte einen Moment den Blick, also war es nun an der Zeit für ihn zugehen. Denn der einzige Platz wo man ruhen konnte in ihrer Hütte war dies Bett. Gut es war sicher breit genug für.. schon beim Gedanken daran flammten ihre Wangen auf. "A.. Also werdet.. ihr jetzt gehen?" bedauerte sie etwa, dass der Mann ging den sie noch aus der Hütte schmeißen wollte vor einiger Zeit.