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Fhenirr/Ragnajin
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Verfasst: Di 19. Mai 2009, 15:42 |
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Registriert: Sa 5. Jul 2008, 08:45 Beiträge: 496 Wohnort: Augsburg
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Er lachte leise. "Ich bin nur abenteuerlustig, sonst hätte ich tatsächlich einen einfachen Boten geschickt. Fhenirr hat viel erzählt, ich wollte mich mal umsehen. Die Nachfrage nach besonderen Ingredenzien wie Drachenknochen oder Seejungernzähnen sank stätig in den letzten Monden. Vielleicht hängt es im Ganzen auch mit der Lage außerhalb zusammen, mit..." Er machte eine winkende Handbewegung als interessierte es ihn persönlich nicht wirklich, bevor er fort fuhr: "Terra, die ihr eben genannt habt. Unser Glaubensbild lässt keine anderen Gottheiten zu. Nyvra hat unser Land erschaffen, Nyvra als einziges kann es uns wieder nehmen." Er schwenkte das letzte bisschen im Krug auf, bevor er ihn austrank. "Wir leben zum einen Teil vom Verkauf von eben diesen Ingredenzien. Zutaten für die Alchimisten, für die wir meist Arbeiten. Dafür bekommen wir Güter die andere in Nyvrahall nicht bezahlen können. Unsere Großabnehmer kaufen im Hafen von Sunnbourg, sie dürfen nicht weiter ins Landesinnere ohne Passierschein und mit denen geizt die Stadt. Also kontrollieren wir den Markt für Teure Waren von draußen." Mit einem seufzen schlug er die Augen nieder. "War mal anders, bevor die Schiffslinien geöffnet wurden. Wir haben mit dem getauscht was wir gejagd hatten. Nyvrahall war frei und ohne innere Konflikte. Erst die Habgier von den anderen zog ihre Kreise und steckte Drysbourgs Regierung an. Nun liegen wir im Krieg mit den Nyvraneija, seitdem einige Menschen zu tief gegraben haben, zu weit nach Südosten griffen um sich zu bereichern."
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Verfasst: Di 19. Mai 2009, 15:42 |
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Maylara
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Verfasst: So 31. Mai 2009, 09:36 |
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Registriert: Di 8. Jul 2008, 19:54 Beiträge: 330 Wohnort: Bitterfeld-Wolfen (S-A)
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"Gegen solche politischen Entscheidungen kann man gewöhnlich nichts tun. Mehr als zuzusehen und abzuwarten wird Euch nicht bleiben, vermute ich. Vielleicht ist es Euch ein Trost, zu sehen dass es in anderen Ländern noch chaotischer zugeht. Um ein Beispiel zu nennen: Vorigen Sommer wurde ja Terra gefangen genommen und die Streitkräfte der Elemente versuchten in die Festung des untoten Fleisches einzudringen. Wie sich inzwischen heraus stellte, hätten wir eines der Tore mit mehreren Bomben sprengen können, die gefunden wurden. Aber was geschah? Genau, aus Machtgier und Neid haben diese Volltrottel nicht das Tor des Feindes gesprengt, sondern das eines verbündeten Lagers. Bei Euch läuft es sicherlich ähnlich ab... anstatt gemeinsam zu arbeiten bekriegen sich Nyvrahall und Nyvundsoweiter gegenseitig, schädigen sich. Es ist überall gleich. Natürlich ma es bei Euch gut gegangen sein, aber letztlich wäret Ihr nicht drumherum gekommen. Gib einem Menschen Macht und er wird sie missbrauchen um noch mehr Macht zu erhalten." Sie wirkte verstimmt nun, betonte das zusätzlich durch ein Grummeln. "Und ich schätze, Eure Göttin da hätte dies auch nicht verhindern können. Habt Ihr Hunger?" Damit erhob sie sich erneut, wohl um nach etwas nahrhaftem im Haus zu suchen.
((OT-Hinweis: Die Info mit der Bombe dürfte übrigens stimmen, sie entspringt nicht meiner Fantasie.))
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Fhenirr/Ragnajin
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Verfasst: Di 2. Jun 2009, 12:15 |
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| Administrator |
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Registriert: Sa 5. Jul 2008, 08:45 Beiträge: 496 Wohnort: Augsburg
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"Ja hab ich..." entgegnete Grewjin nachdenklich. "Also bekriegen sich auch die Lager untereinander? Ich dachte Fhenirr hat nur wieder Unsinn getrieben und das mit wilden Geschichten gerechtfertigt." Er sah ihr nach, weniger ihretwegen, sondern wohl eher aus der Gewohnheit heraus alles im Auge zu behalten. "Könnt ihr mich zu diesem Knuppen bringen morgen früh? Soll ein angetrauter von Pelindur sein, sein Diener und Leibeigener."
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Maylara
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Verfasst: Mi 10. Jun 2009, 16:17 |
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Registriert: Di 8. Jul 2008, 19:54 Beiträge: 330 Wohnort: Bitterfeld-Wolfen (S-A)
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"Ja, nicht nur untereinander. Auch im eigenen Lager sind die Mitglieder sich zum Teil Spinnefeind. Ich weiß nicht ob Euch das Volk der Seraphin etwas sagt... sie werfen Mitstreiter aus dem eignenen Lager hinaus, ja sogar ihren eigenen Avatar haben sie einmal verbannt erzählte man mir! Wenn erst solche Zustände in Euren Landen herrschen, na dann wünsche ich Euch viel Spaß." Sie sagte es mit einem Lachen, klang jedoch besorgt. "Davon abgesehen... hat Fhenirr bestimmt dennoch Unsinn getrieben." fügte sie noch mit einem Zwinkern an. Dann wandte sie sich einer Kochstelle zu, auf der ein mittelgroßer Topf thronte. Die Reste ihres Abendbrotes befanden sich darin und sollten nun für den Gast erwärmt werden. Eine herzhafte Kartoffelsuppe war es wohl dem Geruch nach, auch wenn dieser sich mit den ganzen Düften von allen möglichen Räucherwerken vermengte.
"Knuppe? Was mei... ach! Der kleine Bengel da, der ihm an den Füßen klebt wie ein Rüde an einer heißen Hündin... Ja, ja, das kann ich machen. Ja... Dann sehe ich den alten Pelindur vielleicht einmal wieder. Es wird so und so Zeit dafür. Doch weshalb wollt Ihr zu dem Jungen und nicht zu unserem Anführer selbst, wo das Geschenk doch für ihn ist?"
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Fhenirr/Ragnajin
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Verfasst: Do 18. Jun 2009, 21:24 |
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| Administrator |
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Registriert: Sa 5. Jul 2008, 08:45 Beiträge: 496 Wohnort: Augsburg
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"Ist bei uns so brauch..." Grewjin kramte in der Tasche, zog eine Goldmünze hervor. Sie blitzte einen Moment auf bevor er sie in seiner Faust verschwinden lies. "Man trifft sich erst mit den Dienern, lässt sich dann den Anführern vorstellen. Und laut Fhenirr ist dieser Knuppe eben soetwas." Die Goldmünze drehte sich mit einem Male auf der Tischplatte, hörbar. "Wir können das auch überspringen, wenn es hier nicht von nöten ist." Mit der flachen Hand stoppte er die Münze. "Und damit könnt ihr wahrsagen?" Grewjin wirkte als hätte er an der Münze keine Wertvorstellung verankert. Er wog sie nochmal, betrachtete sie abschätzig und legte sie wieder auf das Holz. "Könnt ihr mir sagen was mit Ragnajin passiert? Oder muss er anwesend sein?"
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Maylara
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Verfasst: Fr 19. Jun 2009, 19:05 |
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Registriert: Di 8. Jul 2008, 19:54 Beiträge: 330 Wohnort: Bitterfeld-Wolfen (S-A)
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Sie sah über ihre Schulter, starrte die Münze an. Schon als diese das erste klimpernde Geräusch von sich gab, war die "alte Eule" aufmerksam geworden. Nun jedoch, als der herr seine Frage gestellt hatte, starrte sie für mehrere Sekunden wortlos auf das schimmernde runde Ding. Sie schien nachzudenken.
"Er wird Kräutertee von mir trinken und dann qualvoll sterben, weil ich meine Kräutertees immer vergifte..."
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Fhenirr/Ragnajin
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Verfasst: Sa 20. Jun 2009, 11:59 |
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| Administrator |
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Registriert: Sa 5. Jul 2008, 08:45 Beiträge: 496 Wohnort: Augsburg
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Der Kutscher hob eine Braue. Wohl ein echter "Spaßvogel", die Eule... Er sah sie einen kurzen Moment fragend an. "Und ihr sagtet es liegt an der schlechten Lage das die Leute nicht mehr zu euch kommen... ja?"
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Maylara
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Verfasst: Sa 27. Jun 2009, 16:21 |
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Registriert: Di 8. Jul 2008, 19:54 Beiträge: 330 Wohnort: Bitterfeld-Wolfen (S-A)
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"Ja, das sagte ich und das entspricht sogar der Wahrheit. Zum Anfang des Jahres kamen noch einige der reicheren Bauern zu mir und ließen sich sagen, ob ihre Ernten gut ausfallen würden. Da ich bei ausnahmslos jedem verneinen musste, waren sie natürlich erzürnt. Bauern sind nicht klug, wisst Ihr... sie sind nur zufrieden, wenn ich das sage, was sie hören wollen. Ihr scheint nicht zu diesem Typ Mensch zu gehören, aber ich warne vor, dass eine Vorhersage nur schwammig gegeben werden kann. Alles andere, alles genaue, sind Visionen, die ich nicht so ohne Weiteres herbeizaubern kann. Sie kommen, wenn die Geister es wollen. Also... wollt Ihr eine Vorhersage? Ich würde mir die Mühe machen... versprechen kann ich nichts." Sie rührte die Suppe um, die sich langsam erwärmte. Es würde noch einige zeit dauern bis sie gänzlich heiß war.
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Fhenirr/Ragnajin
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Verfasst: So 28. Jun 2009, 19:57 |
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| Administrator |
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Registriert: Sa 5. Jul 2008, 08:45 Beiträge: 496 Wohnort: Augsburg
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"Ich spielte eher auf die Gift im Tee Methode an..." entgegnete er seufzend, sah nochmal in seinen Krug. "Nun im Ernst. Er ist nur Kanonenfutter, aber Fhenirr hat irgendwas an ihm gefressen. Vorallem hat Fhenirr etwas AUSgefressen und ich hoffe es nicht wieder ein schlechter Scherz." Grewjin schob die Münze wieder mehr in ihre Richtung. Seine Körperhaltung verriet mittlerweile, dass er sich recht wohl fühlen musste. Er strahlte sowieso mehr Gleichgültigkeit aus als seinen Worten nach anzurechnen war. "Sagt mir wo ihr ihn auf eurer Reise seht. Er wird wieder nicht genau das tun, was er gelernt hat, das ist mir im klaren. Er hat eine rebellische Ader und einen für seinen Posten ungesunden Selbsterhaltungstrieb."
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Maylara
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Verfasst: Mi 1. Jul 2009, 19:44 |
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Registriert: Di 8. Jul 2008, 19:54 Beiträge: 330 Wohnort: Bitterfeld-Wolfen (S-A)
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"Ich werde Euch sagen, was die Runen sagen. Vielleicht findet Ihr selbst heraus, was Fhenirr an ihm findet..."
Sie rührte noch einige Male die Suppe um, bis diese etwas zu dampfen begann. Dann hub sie mit einer Kelle eine Portion davon in eine hölzerne Schüllel, welche sie dem Gast schließlich zu schob. Kurz darauf wandte die junge Frau sich einer schublade zu. Staub flog auf, als sie diese unter einigem Rütteln öffnete und ein darin befindliches Spinnennetz wurde entzweit. Wirklich oft benutzt worden schien diese Lade nicht zu sein...
Schließlich holte Marushya eine kleine Holzschachtel hervor, setzte sich mitsamt dieser an den Tisch, direkt gegenüber des Kutschers. ein Räucherstab und ein kegelchen wurden angezündet, sodass sich zwei verschiedene Ströme von orientalisch anmutenden Düften miteinander vermengten, in sichtbaren Bahnen aus Rauch. Die Kiste öffnete sich. Kleine, geschnitzte Platten aus Baumrinde waren darin. Diese verteilte sie auf dem tisch, alle mit der entsprechenden rune nach unten zeigend, sodass sie nicht einsehbar waren. "Sucht Euch eines aus, denn Ihr stellt die frage an seiner statt. Auch ich werde eines wählen, denn ich werde die Antwort aussprechen. Denkt an Ragnajin dabei. Denkt fest an ihn, konzentriert Euch. Und dann wählt intuitiv."
Nachdem Grewjin auf eines der Plättchen gezeigt hatte, ein längliches, schmales mit heller Farbe... und auch Marusha selbiges tat bei einem kleineren, fast rechteckigem Stück von dunkler Farbe und mit dunklen Furchen durchzogen, verstaute die "Eule" sämtliche restliche Platten wieder in ihrer Kiste. Die beiden noch auf dem Tisch liegenden wurden umgedreht...
((ich mach doch zwei Texte draus, kurze Schreib-Verschnaufpause))
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